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Bevor wir selbst anfangen, noch einmal die Geschichte des Kieler STAR PALAST aufzurollen, haben wir uns folgendes gedacht: Es gibt mit Sicherheit wesentlich mehr kleine Geschichten, Konzerterlebnisse und Erinnerungen an den alten Kieler STAR PALAST, als man es in offiziellen Niederschriften findet. Das sind genau die Erinnerungen an Ereignisse, von denen damals der STAR PALAST lebte. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns eure persönliche STAR PALAST Geschichte zusendet. Diese Geschichte wird dann hier veröffentlicht.
Schreibt uns, wir nehmen Eure STAR-PALAST-Erinnerung gerne entgegen.
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hansen von hansen&hansen Eine nette Begegnung hatte ich auf der 8. STAR PALAST REVIVAL Party mit einer sehr netten, leider bislang noch namenlosen Dame: Während ich den Auftritt von Lee Curtis fotografierte, zupfte es ganz aufgeregt an meinem Ärmel. Oooh, schon wieder jemand aus früheren Zeiten, den ich ewig nicht gesehen habe, ein Bilderwunsch, ein "fotografierst mich mal", ein Lob für die Bildershow oder den neuen Internetauftritt des STAR PALAST Kiel? Nein, dieses Mal fragte jemand, ob ich denn ein Foto für die Webseite gebrauchen könne. Es sei ein Foto von Lee Curtis, selbst gemacht im STAR CLUB Hamburg im Jahr 1963. Es sei wie ein kleines Heiligtum dieses Bild, sie wäre unsterblich verliebt in einen jungen Sänger gewesen. Das war Lee Curtis! Ob ich ihm eventuell das Bild Backstage vorlegen könne, damit er ein Autogramm darauf gibt, fragte mich, schüchtern, vermutlich ganz so wie seinerzeit in Hamburg, diese Frau. Das war natürlich keine Frage, nicht nur das Bild, sondern auch diese nette Dame durften mich nach hinten begleiten.
Lee war zu dem Zeitpunkt gerade den Autogrammjägern nach seinem genialen Auftritt "entronnen" und saß völlig geschafft in seiner Garderobe, als er dieses Bild entdeckte, welches ich gerade abfotografierte. "What the hell is that? Show me the pic.... WOOOOW, thats me with my old friends (hier zählte er so schnell die Namen aller abgebildeten Jungs auf, daß ich nichts mehr behalten habe) in the STAR CLUB Hamburg. Where did u get this from?" Ich erzählte ihm von seinem treuen Fan, der vor der Garderobe warten würde. Sofort verlangte er, ihm dieses "Girl" zu zeigen und bat mich, ein Foto von ihm und einem seiner treuesten Fans zu machen. Nach einer kleinen Unterhaltung ging es dann für ihn wieder zum Umziehen in sene Garderobe und für das jetzt vollkommen glückliche "Girl" wieder zurück vor die Bühne. Dieses Bild und seine Rückseite finden natürlich einen Ehrenplatz in unserer GALERIE: Das war der alte STAR PALAST
Gabriele Schreib M.A. Eine Story für Eure Historienkiste:
1964 war ich ich zum ersten Mal im Starpalast, man gerade 14 Jahre alt. Das gab es einen Haufen Probleme, aber wir haben sie alle gerne gelöst. Erstes Problem: "Was ziehe ich an, Jeans oder Minirock?" Zweites Problem:"Wie komme ich rein und wie schaffe ich es, bis etwa ein Uhr zu bleiben, ohne raus- zufliegen?" Klappte meistens, bei den Mädchen jedenfalls, die Jungs schafften das natürlich nicht.
Drittes Problem: Es war die Zeit, wo es eine Mark Taschengeld in der Woche gab, gut, man konte sparen die Woche über, das reichte dann gerade für den Eintritt. "Woher nehme ich das Geld für die Cola?" Ohne Getränk bekam man keinen Platz am Tisch. Also wurde die Familie angepumpt, vorzugsweise mein Tantchen, die immer Verständnis für meine Geldnöte hatte. Wofür ich es brauchte, erfuhr sie allerdings nicht!
Viertes Problem: "Wie schaffe ich es mit einer Cola den ganzen Abend am Tisch zu bleiben und auch zum Tanzen zu gehen, ohne dass die Kellner das Glas abräumen?" Es wurde manchmal knapp und der Kampf mit den Kellnern war groß, da wurde um jeden Zentimeter Getränk im Glas gekämpft: "Da ist doch noch was drin, also bitte!" Fünftes Problem: "Wie schaffe ich es, gerade mit dem Richtigen zu tanzen, wenn die Beatmusik aufhört und die leise Schmusemusik anfängt?" Da war langsames Tanzen und vorsichtiges Wange-an-Wange angesagt und meistens war es auch der Riichtige. Wenn nicht, dann eben ab zum Tisch und dankeschön. Sechstes Problem: "Wie komme ich nach Hause?" Die Straßenbahn Linie 4 fuhr um ein Uhr nicht mehr, also ab zu Fuß von Gaarden bis hoch zur Feld- straße Höhe Esmarchstraße. Meistens in Begleitung, aber trotzdem ein weiter Weg. Wenn ich das heute meinen Kindern erzähle, sagen die "Was, soooo weit seid ihr gelaufen?" Ich sage "Ja, und wir wären auch noch viel weiter gelaufen, nur um das mit zu erleben, die Menschen, die Bands, die Musik der 60er Jahre, die Jugendzeit, die flirrende Luft und vor allem die unvergleichliche Stimmung in diesem Laden." Wenn diese Stimmung heute in Kiel wieder auflebt, sind alle "Alten" wieder da und die "Jungen" dazu. Wenn dann die gesetzen Damen mit Twinset und Perlenkettchen auf die Tanz- fläche stürmen und mit den Herren aus dem höheren Beamtendienst rocken, wenn "Skinny Minny" erklingt und alles sich freut, dann wissen wir: wir haben eine grandiose Zeit mit erlebt, von der wir alle heoch immer wieder zehrenute n können. Wir freuen uns über jedes Starpalast Revival, denn es ist auch ein Revival unserer Jugendzeit. Ich grüße alle Starpalast-Fans.
Lockenfee (aus unserem Gästebuch): Im Starpalast habe ich 1966 meinen ersten richtigen Kuss bekommen. Den Mann habe ich geheiratet..lächle..so war es damals.
Jens Olsson aus Kiel und Sievershütten Es geht hier um das Autogramm von Jimmy Hendrix rechts auf den Bild dieser Hompepage. Eine lange Geschichte. Ich habe meinen guten Freund Sir Henry (Henner Maaß) dieses Autogramm auf der Rückseite einer Tapete gegeben. Ja und wie kam es zu diese Autogramm? Hier kommt die Geschichte!!
Ich war damals in der Malerlehre und mein Freund wollte sein Zimmer mit einer Schottenmustertapete beklebt haben. Ich habe deshab ein Stück dieser Tapete aus einem Buch herausgeschnitten. Wir wollten uns am STAR PALAST treffen. Tja, kein Einlass wegen Überfüllung. Also warten wir an der Seite Kaiserstraße, denn manchmal gingen dort die Notausgänge auf und man konnte sich schnell reinmogeln. Ja und dann ging die Tür auf und wer stand da - Jimmy. Mit unserem gebrochenen Englisch haben wir uns dann unterhalten. Eine Zigarette habe ich ihm gegeben und wir haben uns unterhalten: über die Scheiß Unterkunft, die er hatte, gegenüber in einer Pension. Und dann die Frage nach einen Autogramm, dann kam das Stück Tapete aus meiner Tasche zum Vorschein. Und so kam es zu diesen Autogramm. Für mich ist es schön, dass dieses wohl einzige Autogramm in Kiel für alle da ist.
Bis dann, Jens Olsson
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